Meine ersten fotografischen Gehversuche machte ich mit der Exa 1 Spiegelreflex meines Vaters. Diese Kamera übte auf mich lange eine ganz besondere Faszination aus. Während meiner Lehrzeit kaufte ich mir schließlich eine EOS 50 und fotografierte bei zahlreichen Gelegenheiten, z.B. bei Basketballspielen.
Beruflichem Stress ausgesetzt verlor ich die Fotografie aus den Augen. Erst als ich mir Ende 2005 eine Canon EOS 350D DSLR zulegte, kam die Begeisterung für die Fotografie zurück. Durch unsere zahleichen Konzertgänge entdeckte ich die Eventfotografie und ließ von Stund an kaum noch ein Konzert undokumentiert.
Auch ich sammelte in Kindertagen erste fotografische Erfahrungen mit der alten Spiegelreflexkamera meines Opas. Als diese jedoch kaputt ging und durch eine simple Kompakt"knipse" ersetzt wurde, hatte ich nur noch wenig Freude am Fotografieren und machte nur noch äußerst selten ein paar Bilder.
Zurück zur Materie fand ich erst viele Jahre später und dies auch aus einem eher ungewöhnlichen Grund. Verheiratet mit einem ziemlichen Fotofreak hatte ich schlicht keine Lust mehr, untätig daneben zu stehen, während Christian sich bei Spaziergängen "stundenlang" vor einem Objekt aufhielt, um es von allen Seiten und aus verschiedensten Perspektiven abzulichten. Ich beschloss mich Christians "alter" 350D - sie war inzwischen durch eine 30D ersetzt - anzunehmen und fotografierte drauf los. So schlecht waren meine Versuche nicht, also blieb ich dabei und bin es noch immer.